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Diary

Ey YoYoYo

So, nun ist etwas mehr als 1 Jahr vergangen seit ich das letze Mal irgendwelchen Blödsinn erzählt habe... Wird mal wieder Zeit, sonst vergess ich noch, was so alles passiert ist. Naja, schaff ich heute eh nicht alles. Kurze Zusammenfassung: Job verloren, neuer Job gefunden, neuer Freund, Studium gecanceled, Ausbildungsstelle gefunden, Umzug nach Berlin, Privatpatient wird Kassenpatient, Ausbildungsstelle verloren, Hunt und Fert ziehen in die Wohnung, Ferts Fluchtversuch, nein, 1€ Jobber sind nicht arbeitslos...

So, die nächsten Tage werd ich das Alles einfach mal ausformulieren und natürlich auch wieder ausschmücken... Bis dennsen, eure Sphinxxx

 

16.4.08 20:43


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I´m too ordinary^^

Naja, die Überschrift sagt doch schon fast alles, oder? Es is unglaublich.
Also, ich wohn jetzt seit mehr als 2 Jahren hier in diesem privaten Studentenwohnheim mit 15 anderen Parteien zusammen. Ich hab die vor ner knappen Woche das erste mal überhaupt gesehen geschweige denn mit denen geredet... Naja, bissi gelabert und Jeder n bissi erzählt. Auf einmal meint Nummer 4 (wir haben uns auf Nummern geeinigt, da wir uns alle keine Namen merken können): "Irgendwie hab ich das Gefühl, als hätte ich noch nix erlebt in meinem Leben" Ich schaue Nummer 4 verständnislos an... "Naja, wenn man dir so zuhört kann man denken, man hat bisher sein Leben verschwendet mit nixtun... Also nich nixtun in dem Sinne, sondern... Du weisst schon, wie ich das meine" Mein verwirrter und vom Alk leicht benebelter Blick schweift zu Nummer 3, der seit geraumer Zeit mit offenem Mund und anscheinend unfähig überhaupt etwas zu sagen auf dem Flur steht und zum jetzigen Zeitpunkt nur langsam nickt. Okay, schnell an diesem Anblick vorbei, die Augen auf Nummer 2 richten... Ah Nummer 2 ist nicht ganz so fassungslos. Naja der hat ja auch n bissi mehr zu erzählen gehabt als nur "Schule, Hausaufgaben, Uni. Arbeit". (Kennt einer von euch den Film "Nummer 5 lebt"? Irgendwie find ich es schon fast ironisch, dass ich Nummer 5 bin...)
Ist es inzwischen echt so, dass wir in einer derartigen Leistungsgesellschaft leben, dass es nicht mehr darauf ankommt zu leben sondern nur noch darauf, am längsten, am härtesten oder am bestbezahltesten zu arbeiten? Ich hatte nie das Gefühl, was Grossartiges erlebt zu haben. Zumindest nichts, was für andere einen dermassen hohen Stellenwert einnehmen könnte. Es sind doch nur Kleinigkeiten. Meine Güte, diese Menschen sind im Höchstfall 27 undkönnen nichts erzählen? So lang is es doch noch nicht her, dass man in der Schule gesessen hat und Blödsinn gemacht hat, Fehler begangen hat, über die man heute lacht, eben (für das) Leben gelernt hat, oder?
Ich weiss jetzt auf jeden Fall sehr viel mehr zu schätzen, dass mein Dad immer zu mir sagte, ich hätte die Arbeit nicht erfunden. Ich sehs ganz im Gegenteil eher als Kompliment an.
Ganz ernsthaft, ich denk nicht, dass ich ausgerechnet die Menschen im Haus habe, die eben Pech hatten. Ich denke, sie repräsentieren duraus eine traurige Mehrheit unsrer Gesellschaft. Ich frage mich, wie solche Menschen später reagieren, wenn sie während der Rente über ihr Leben nachdenken. Wenn sie überhaupt soweit kommen und nicht irgendwo auf der Strecke bleiben.
25.3.07 23:16


Seelenstriptease deluxe?!

Ich hab mich eben mal so quer über 20-30 Blogs gelesen und... ICH BIN ENTSETZT! Da wird gestrippt bis auf die Knochen (sry liebe Anas und Mias, nix gegen euch, aber das konnt ich mir net verkneifen). Wenn man hier mal so querliest hat man das Gefühl, als seien alle Menschen masochistisch veranlagt und litten vor sich hin um DAS perfekte Ideal zu erreichen, zu dem sie meinen werden zu müssen, weil es ihnen eine (keinesfalls perfekte) Gesellschaft vorschreibt.
Wieso können sich die Menschen nicht mit dem zufrieden geben, was sie haben? Wieso muss man durch Perfektion hervorstechen? Ich hatte heute an der Arbeit (Ja, ich habe mal wieder Briefmarken sortiert und zu 100ern zusammengepackt) so viele nette kleine Einfälle, wie ich meinen Blog füllen könnte, einfach durch Kleinigkeiten, die mir mein vollkommen unwichtiges, nicht beachtenswertes Leben versüssen. Als ich jedoch eben gelesen habe, dachte ich mir nur, dass ich mein Leben wohl vollkommen umkrempeln muss. Auch ich muss perfekt werden. Nach einem unerreichbaren Ideal streben, heute dafür leiden, morgen beneidenswert zu sein. Und in 2 Tagen gebe ich mich der Erkenntnis und der Frustration darüber hin, dass ich es nicht erreichen kann... Ach was rede ich von 2 Tagen, in 2 Stunden kommt der unweigerliche Zusammenbruch. War ich auch mal so? Wann kommt der Punkt, der Resignation im positiven Sinne, der einem zeigt, dass es auch anders geht?
Ich hoffe für die ganzen Stripper hier, dass ihr nicht mehr allzuweit von diesem Punkt entfernt seid, wo euch die Gesellschaft am (vllt zu dicken) Boppes vorbeigeht und ihr anfangt euer einziges (unperfektes) Leben zu leben. Und zwar für EUCH zu leben und nicht für jemand anderen! Es gibt so viele Menschen, die vollkommen unbeachtet eine wunderschöne Zeit verbringen. Menschen, die so unbedeutend sind, dass sie niemand bemerkt und die genau dadurch ein Leben leben, dass beachtenswerter ist, als das so vieler Menschen, auf die wir/ihr euer Augenmerk richten/t.

19.3.07 22:17


Ich werd zu alt für sowas

OMG... Es ist soweit, ich muss es mir eingestehen:

Party, gestern... Ich freu mich drauf, ich will dahin. ich fahr dahin... 10 Uhr abends, alles is super, ich treffe neue Leute, alte Freunde, zum Teil seit Jahren nicht gesehen. Ich liebe diese Menschen. 1 Uhr, Absturz. Ich kann nicht mehr, ich will nach Hause. Nein, ich will nicht nach Hause, aber mein Körper schreit nach meinem Bett. Ich kann einfach nicht mehr, ich bin fertig und zwar richtig.
Ich also ins Auto (stocknüchtern selbtverständlich). Das Ortsschild verkündet, ich verlasse Fulda... Autobahn? Landstrasse? Autobahn geht schneller, is zwar weiter, aber geht schneller... Also die Entscheidung meinerseits fällt zu Ungunsten der Landstrasse aus. Autobahn... Radio putt... Endlose Monotonie...
Die Strasse verschwimmt vor meinen Augen. Scheisse wo is der Rastplatz? Hier gabs doch so Dinger... Mindestens 3 auf diesen verkackten 60 km. Wo sind die hin? Ich kann echt kaum noch. Zum Glück ist die Strasse leer... Oder zum Unglück. Schlangenlinien... Zum Glück ist die Strasse leer... Die fahren bestimmt alle abwechlungsreiche Landstrassen entlang -.-... Ein Rastplatz, runter von der Strasse. Halbe Stunde unruhiger Schlaf, Ich wache auf, ich muss nach Hause. Zurück in die Monotonie der Autobahn. Hoffentlich komme ich heil an, hoffentlich komme ich heil an... Ich bete diese Litanei vor mich hin, als würde sie mich wachhalten und nicht weiter einschläfern. Diese endlosen Minuten machen mich fertig... Ich bin mir sicher, dass es nur Minuten waren, aber sie kamen mir wie Stunden vor.
Eine Baustelle unterbricht abupt meine Betrachtungen des weissen Mittelstreifens, den ich seit geraumer Zeit umschmeichle. Ich bin hellwach... Zumindest für Sekunden. Danach umschmeichle ich eben einen gelben Mittelstreifen, keinen weissen. Mir auch egal...Hoffentlich komme ich heil an. Meine Ausfahrt. Ich biege ab und stehe auf dem Hof. Haben die die Ausfahrt verlegt, oder bin ich geflogen? Irgendwas ist hier nicht richtig, aber ich bin zuhause. Ich bin heil. Nur rein, nur ins Bett.

Ein weiterer Tag, ich habe überlebt, was noch wichtiger ist, ich habe alle anderen überleben lassen.

19.3.07 00:35


Beschissen war gestern heute is das Obst saftig, nicht die Preise

Alles klar Jungs und Mädels.

Eigentlich wollt ich ja gestern schreiben wieviele LKWs ich von meinem Arbeitsplatz aus beobachtet habe so über die monotonen Stunden hinweg, AAAABER: Mein Knie tut weh... Könnte folgenden Beweggrund haben (Nur Vermutung, vielleicht hat es auch einfach vergessen, seinen Urlaub einzureichen, dass ich mich hätte drauf einstellen können, whatever, gelle): Gestern abend so gegen 7 fingen meine Mitbewohner draussen aufm Flur an zu streiten, hab ich mich natürlich rausgehalten, wie auch die letzen zweieinhalb Jahre. Ruf ich halt wen an, mir rille.
Ich also am telefonieren, da packt mich die Sucht... Die Nikotinsucht um genau zu sein. Keine Kippen im Haus, Kleingeld zu klein, ich also raus, Mitbewohner gefragt, Geld gewechselt, losgehüpft zum Kippenautomat, Mission erfolgreich abgeschlossen, ich noch immer am telefonieren, in viel zu grosser Hose, vollkommen nüchtern die Treppe hochgehüpft. RUMMS... Elegant die Treppe hochgefallen, über die viel zu grosse Hose treffsicher mit dem Knie auf die Stahkante der Türmatte - natürlich alles mit dem Telefon in der Hand. Da dachte ich mir aua, das tat weh, aber gejammert wird net, erst recht nicht, wenn die Mitbewohner noch immer den Flur belagern. Gute Miene aufgesetzt und reingehüpft, freundlich gegrüsst und ab durch die Tür in die Wohnung, Knie begutachtet, festgestellt, dass sich die Stahlkante nicht nur treffsicher, sondern auch sehr tiefgehend meinem  Knie "Hallo" gesagt hat. Okay, also Schlüssel gesucht, und ab zum Auto um Verbandsmaterial zu besorgen. Raus aus der Tür und fragt mich net, aus welchen Gründen im Flur hängengeblieben... Bei meinen Mitbewohnern... Laber laber, eine Kippe nach der anderen, dann fanden noch diverse Weinchen und Schnäppesken ihren Weg durch die Kehlen in dunklerer Gefilde...
Das Verbandsmaterial war ziemlich schnell vergessen, kA was, ich habs einfach voll verrallt, naja, zugegebenermassen am Schluss war ich auch einfach zu voll... naja, um halb 4 hab ich die Waffen gestreckt und wollte nur noch ins Bett. Den Weg hab ich auch ganz knapp noch gefunden, mein Knie war egal und das hat es mir glaub ich übel genommen... Laufen is übel, Auto is auch übel und überhaupt alles is übel -.-....
Aber wir lassen uns nicht unterkriegen liebe Leute und wir nehmens mit Humor und jedesmal, wenn mir zum heulen zumute ist denke ich an den Slogan, der mich gestern den ganzen Tag auf der Arbeit begleitet hat: Bei uns ist das Obst saftig, nicht die Preise. In diesem Sinne sag ich mal gute Nacht

14.3.07 18:59


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